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Fahrsicherheitskurs in Betzholz – ein erlebnisreicher Tag für die Feuerwehr Region oberer Kantonsteil

  • Autorenbild: Patrick Straub
    Patrick Straub
  • 28. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit




Schon die Anfahrt nach Hinwil war ein kleines Erlebnis für sich – bestens gelaunt und voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg ins Fahrzentrum Betzholz. Doch typisch Feuerwehr: Kaum unterwegs, ertönte der Alarm. Zum Glück stellte sich der Einsatz als klein und rasch erledigt heraus, sodass wir die Fahrt trotzdem fortsetzen konnten. Mit etwas Adrenalin im Blut ging es dann weiter Richtung Betzholz.


Dort angekommen, starteten wir den Tag mit einem ausgezeichneten Frühstück. Ein guter Kaffee und frische Gipfeli sind eben die perfekte Grundlage für einen spannenden Ausbildungstag.


Gestärkt ging es danach in den Theorieteil. Dort wurden uns die Grundlagen erklärt: Wie wirkt sich das Gewicht eines LKW auf den Bremsweg aus? Was passiert in der Kurve mit so einem Fahrzeug? Auch wenn vieles bekannt klang – die Praxis zeigte später, wie viel man tatsächlich noch dazu lernen kann.


Dann wurde es ernst: Wir verteilten uns auf die Fahrzeuge und starteten mit einem Slalom, teils auf Gleitbelag. Schon hier spürte man deutlich die Unterschiede im Fahrverhalten. Weiter ging es mit Bremsübungen – auf normalem Asphalt, auf rutschigem Gleitbelag und mit Ausweichmanöver.


Nach diesen intensiven Übungen war es Zeit für eine wohlverdiente Mittagspause. Bei einem leckeren Essen entstanden spannende Gespräche, bevor es wieder zurück auf den Platz ging.


Am Nachmittag warteten die anspruchsvollsten Teile des Trainings: Bremsübungen auf Gleitbelag mit 9 % Gefälle und die Kreisbahn. Besonders eindrücklich war dabei, dass alle Fahrzeuge auf dem glatten Untergrund zum Untersteuern neigten – und man hautnah spürte, wie entscheidend Fahrtechnik und Reifenbeschaffenheit sind.

Zum Abschluss wurden die Fahrzeuge sauber aufgestellt und es folgte die Schlussbesprechung. Im Vergleich zum Morgen konnten wir viele spannende Rückschlüsse ziehen – etwa über die Bedeutung von Reifenprofil, Reifenalter und den verschiedenen Reifentypen.


Über eine landschaftlich schöne Strecke machten wir uns dann auf die Heimfahrt. Auch hier genossen wir die Natur und liessen den Tag gemütlich ausklingen.


Ein ganz besonderer Dank gilt Willi Naef, der für uns alles in Betzholz organisiert hat.


Fazit: So ein Fahrsicherheitstraining ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch richtig Spass. Es zeigt eindrücklich, wie wichtig regelmässiges Üben ist – gerade für uns als Feuerwehr. Denn nur wer sein Fahrzeug auch in Extremsituationen beherrscht, kann im Ernstfall sicher und schnell helfen.

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